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  Speckbrett / Die unendliche Brettgeschichte

CHAPTER TWO

Die unendliche Brettgeschichte

skizziert von Lothar Reimann (2016)
ungekürzte Fassung "Die unendliche Brettgeschichte" (siehe Festbroschüre zum 125-jährigen Jubiläum der SV91)


Logo der Speckbrett-Sport-Abteilung


Karen Forner


Ralf Türk


Jörg Effing


"Masters" Ehrenteller


Jochen Zeidler


"Lothars" Wachturm


UFO Speckbrett

Vor 25 Jahren (100 Jahre SV 91) schrieb ich: "Es bleibt zu hoffen, dass die Brettgeschichte keine endliche wird" und ein anderer 2016 n.Chr. die Fortsetzung schreibt. Nun ist es,- Gott sei´s gelobt und getrommelt-, keine endliche geworden und ich freue mich darüber, hierzu ein neues Kapitel schreiben zu dürfen. Dieser Artikel soll vornehmlich die sportlichen Leistungen der Akteure der Speckbrett Sport Abteilung und deren Vorläufer in Erinnerung rufen.

Die alljährig in den Stadtmeisterschaftsheften veröffentliche Ehrentafel der Stadtmeister von Anbeginn der Aufzeichnung seit 1968 zeigt auf, dass Speckbrettsportler der SSA der SV91 insgesamt in all den Klassen, bei 47 durchgeführte Stadtmeisterschaften bis 1968 - 2015, 233 + - 1. Plätze belegten und damit den Stadtmeister- Titel errungen, erkämpft haben. 134 der Stadtmeistertitel entfallen allein auf die Sonderklassen und Mixed.

Nicht so ohne weiteres sind die unzähligen 2. und 3. Plätze erreicht durch die SSA Sportler zu ermitteln. Es wäre eine ungeheure Sisyphusarbeit.

Der Ordnung und Fairness halber sei erwähnt, dass bei einigen Doppel und Mixed Stadtmeistertitel auch nicht der SV 91 zugehörige Spielerinnen und Spieler zum Erfolg beigetragen haben.

Ladys first: Karen Forner in den frühen Jahren gewann 8-mal die Mixed-Konkurrenz, 4-mal den Titel in der DD- Sonderklasse und 4-mal das Dameneinzel.

Wohlgleich es in diesem Rückblick um Spielerinnen und Spieler der SSA der SV 91 geht, sei mit Hochachtung und Anerkennung erwähnt, das Maria Vornhusen (Kinze) 7-mal, Kerstin Steffens 6-mal, beide von der SVSH (Speckbrett Verein Sentruperhöhe) und Nicol Jerke vom VFK 1901 E.V. Berlin 7-mal den Stadtmeistertitel Damen- Einzel in der Sonderklasse trugen.

Bei den Herren ist eine absolute Rangfolge seit Anbeginn der Speckbrettzeitrechnung nicht so einfach festzulegen. Es wäre abzuwägen, ob z.B. ein Titel im Einzel, zwei Titel im Doppel oder Mixed aufwiegen und wie hoch sind die ab 1991 hinzugekommenen Mastertitel zu bewerten.

Wie es auch sei:
In den Jahren 1968 - 1991 beherrschten Heinz Holdheide, der "Killer von Gievenbeck", als der Doppelspieler par exellence mit 10 Titel HDS, 2 Titel HES und 3 Stadtmeistertitel im Mixed, sowie Burkhard Helms fast unschlagbarer Einzelspieler mit 6 Titel HES, 1 x HDS und 4 x Mixed Meister, die Speckbrettscene.

Abgelöst wurde Burkhard Helms insbesondere im Einzelspiel durch Ralf Türck,der bis 1989, 7 x im HES, 5 x im HDS und 3 x im Mixed die Stadtmeister- Krone trug. Dann zog es ihn fort in die Ferne.

Ein- und neuaufgestellt wurde der Rekord im HES in der Zeit von 1996- 2007 durch Michael Roloff, der in der Zeit von 1996- 2007, 8 x HES und 1 x den Titel HDS gewann. Außerdem war Michael 2000 und 2003 Masters-Turniersieger im Herreneinzel, welches von mir zum Jubiläum - 100 Jahre SV 91- als "TURNIER DER SIEGER" kreiert wurde. Er war der dritte Spieler, der seinen Namen in den ewigen Wanderpreisteller "LOTHARS CUP" nach Christoph Hagedorn 1991 und Martin Lange 1994 eingravieren und 3 Jahre an die Wand hängen durfte. Ich denke, hätte Michael seinen Lebensraum danach nicht weit außerhalb von Münster gewählt, hätte er sicherlich einen Rekord für die Ewigkeit aufstellen können.

Die Speckbrett Masters, die Wortschöpfung des hoch- engagierten Sportwartes der SSA d. SV 91, 1992 - 1998, Jörg Effing und mein "chaotischer Doppelpartner", seine Worte. Wer sich die Mühe macht und seine Berichte in den damaligen Heften "91 Aktuell" über sportliche Ereignisse der Speckbrettscene, einschließlich kritischer Anmerkungen nachliest, wird verstehen was ich meine. Warum die Masters, die alle 3 Jahre stattfinden sollten 1997 als auch 2015 nicht zustande kamen, I don't know.

Nach M. Roloffs Abgang, auch er verließ Münster aus beruflichen Gründen so vor ca. 10 Jahren, begannen zwei neue Sterne am Speckbretthimmel zu leuchten.

Alphabetisch: Michael Thiemann, der ewige Konkurrent und Freund von M. Roloff gewann 1x den Stadtmeistertitel im Mixed, 8x HDS und 5 x die Krone als Einzelspieler. Letztjährig 2015 gelang ihm das Triple, Stadtmeister im Mixed, Herren Doppel mit seinem Bruder und den HES- Titel.

Jochen Zeidler, der als 18jähriger 1999 bereitwillig, vielleicht auch etwas gedrängter Weise, sich in den Abteilungsvorstand wählen ließ und nach dem frühen Hinscheiden des Abteilungsleiter Dirk Nordhaus sen. +20.06.2001 die Geschicke der Abteilung mit seinem Bruder Michael bis zu seinem Ausscheiden (berufliche Gründe) 2014 sehr erfolgreich leitete, war und ist es auch wohl noch heute einer der Supercracks im Speckbrettsport.

Nun in diesem CHAPTER TWO sollen vor allen Dingen die sportlichen Erfolge der Protagonisten gewürdigt werden. Jochen gewann 1998 erstmalig den Stadtmeistertitel in der HE off. Klasse, dadurch nun Sonderklassenspieler kam er mit geballter Kraft. Er wurde 1x Mixed Sieger, 2x stand sein Name an erster Stelle im HDS und 4 x KING of Speckbrett HES, 2003, sowie 2011-2013 in Folge.

Außerdem zog er mit M. Roloff gleich und gewann den Masters Einzeltitel 2006 und 2009,desweiteren 2000, 2006, 2009 u. 2012 die Herren Masters Doppelkonkurrenz, sowie die Mixed Titel 2006, 2009 u. 2012 mit seiner Partnerin Cathrin Hagedorn geb. Burhenne.

Hier eine kleine Unterbrechung der Protagonistenvorstellung. Mit einem tränenden Auge habe ich gesehen, es gibt jetzt nur noch 2 Fundamentpfosten des ehemaligen Turnierleitungs- Hochstandes, von Einigen belächelt und verspöttelt und als "nightmare" bezeichnet, der viele Jahre, errichtet 1983, wertvolle Dienste bei Speckbrettgroßereignisse geleistet hat. So, nicht gewartet, geht manches den Bach, die WERSE runter. Aber zurück zu meinem Thema.

Einen Speckbrettspieler/ Sportler darf ich nicht auf keinen Fall vergessen und zwar Christoph Hagedorn, der "original Ton"- verkündet, ich habe ihm die FIRST STEPS des Spiels mit dem Brett beigebracht. Ha, Ha, Ha, - ich fühle mich zutiefst geehrt. Christoph Hagedorn, der UNVERWÜSTLICHE gewann 1990 seinen ersten Stadtmeistertitel im HDS mit seinem Partner Paul Rieke und seinen bisherigen letzten Titel im Doppel- Jungsenioren mit Martin Lange, der 1994 das Maters im HE gewonnen hatte. Hagedorn, der die Doppel und Einzeltitel vor 25 Jahren bei der Jubiläumsveranstaltung 100Jahre SV91 "Turnier der Besten"- erzielte, gewann die 1. Plätze bei den Stadtmeisterschaften und zwar 1 x HD- J sen., 1 x Mixed, 6 x HDS und 4 x HES. A apropos "Turnier der Besten 1991", erstmalig und bisher einmalig erhielten die drei Erstplatzierten Geldpreise für ihre Erfolge und Plackerei.

Der Leser selbst mag nun entscheiden, wem die Kaiserkrone im Speckbrettspiel/-Sport gebührt. Zweifelsohne sind in alphabetischer Reihenfolge genannt, Ch. Hagedorn, M. Roloff, M. Thiemann und J. Zeidler die erfolgreichsten Speckbrettsportler der SSA der SV91, der Stadt Münster und weltweit der letzten 25 Jahre. Falls mir Fehler bei der Titelaufzählung und Zuordnung unterlaufen sind, so möge man mir dies verzeihen.

Zum Abschluss meines 2. Kapitels der "Unendlichen Brettgeschichte" muss ich leider auch noch über tragische Ereignisse der letzten 25 Jahre berichten.


 


Heinz Holtheide


Burkhard Helms


Michael Roloff


Michael Thiemann


Cathrin Hagedorn & Mike Burhenne


Christoph Hagedorn


Trauerbeflaggung


Lothar Reimann

Die zum 100jährigen Jubil&auuml;um erstmals gezeigte Flaggenparade,die bei allen Speckbrett Meisterschaften wiederholt wurde, habe ich außer der Reihe, es war mir ein starkes Bedürfnis, zum Terroranschlag am 11.08.2001 ergänzt durch das Sternenbanner der USA erneut gehisst.(Foto) Der Artikel hierzu ist in der "91 AKTUELL" Nr.88, Seite 13 nachzulesen.

Den jetzt noch kurzfristig eingefügten Absatz hätte ich mir gerne erspart. Leider muss ich von dem Tod auch eines Pioniers des Speckbrettspiels, dort auch Bambi Tennis genannt, berichten. Mike Burhenne, langjähriger 1. Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des VFK 1901 e. V. Berlin, mit dem wir seit, ja, wann war es, ca. 1971/72 speckbrettsportlichen Kontakt hatten und er auch unserer Einladung mit seiner Gattin zur Gala 1991 gefolgt war, ist am 13. März 2016 verstorben.M. Burhenne ist der Vater von Axel und Catrin, die mehrfach auch die Stadtmeisterschaften hier bei uns gewonnen haben. Wir, die so oder so, in die Jahre gekommenen, auch über die Entfernung hinweg speckbrettsportliche Weggefährten, werden Ihn in ehrender Erinnerung behalten.

Sollte es mir vergönnt sein 2029 -100 Jahre Speckbrettspiel/Sport- in der Schwimmvereinigung und in Münster noch unter Euch zu sein und der Kalk noch nicht zu sehr rieselt (dann bin ich erst 92 Jahre alt), würde ich gerne ein CHAPTER THREE hinzufügen.

Voraussetzung ist natürlich, dass es die SV91 und auch die SSA der SV 91 noch gibt und den Spielern das von Rudi Selhorst und mir Anfang der 1970er Jahre entwickelte SR UFO Racket, das DBGM wurde uns am 13.07.1972 durch das Deutsche Patentamt erteilt (Foto Speckbrett), oftmals kopiert, doch nie erreicht, zur Verfügung steht. CHAPTER FOUR, für eine Festschrift- 150 Jahre SV91- von mir, na das ist utopisch, es sei denn ich tue es Jöppe Hesters nach. Bis dahin: Den Ball knapp übers Netz und im Feld...


THE GAME MUST GO ON.
Euer Erzähler Lothar Reimann

Bild und Spruch wie im realen Leben
zuhause, in der Politik oder wie hier im Sport
Beitrag aus dem Heft zur XIII. offenen Stadtmeisterschaft
im Speckbrett 1981, Seite 23
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