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  Wasserball / Regeln
Spielfeld:
Die Spielfeldmaße betragen in der Regel 30m x 20m, in der Jugendklasse C 25m x 16,66 m. Die Spielfeldbreite darf nicht kleiner als 10 m und nicht größer als 20 m sein. Die Wassertiefe muss an allen Stellen mindestens 1,80m (nach Möglichkeit 2,00m) betragen.

Tore:
3m x 0,90m

Bälle:
Das Gewicht des Balles muss 400-450g betragen. Für die Herren müssen die Bälle einen Umfang von 0,68-0,71m haben, für die Frauen und die Jugendklasse C 0,65-0,67m.

Anzeigen der Fouls:
Die Schiedsrichter entscheiden über Regel-verstöße (einfache und Ausschlussfehler) durch Pfiff und zeigen durch Zeigen des ausgestreckten Arms die Angriffsrichtung an.

Spielfeld
Mannschaften:
Mannschaften: Jede Mannschaft besteht aus 13 (Turnier 15) Spielern, von denen sich 7 im Wasser befinden und die übrigen Auswechselspieler sind. Um sich voneinander zu unterscheiden, tragen die Mannschaften nummerierte, farblich unterschiedliche Kappen und die Torleute rote Kappen.

Auswechseln von Spielern:
Wie bei vielen anderen Mannschaftssportarten wie z. B. Basketball, Eishockey oder Handball kann man nun auch beim Wasserball während des Spiels einen oder mehrere Spieler auswechseln. Dies darf allerdings nicht überall geschehen, sondern muss in der so genannten Wechselzone durchgeführt werden. Diese Zone liegt in der Höhe der jeweiligen Spielerbank einer Mannschaft. Nach Torgewinn, in den Viertelpausen und während einer Auszeit darf ein Spieler von überall ins Spielfeld eintreten.

Spielzeit:
Seit der Saison 2005/2006 dauert ein Wasserballspiel 32 (4 x 8) Minuten statt bisher 28 Minuten (4 x 7 Minuten) reiner Spielzeit, und das mit fünfminütiger Halbzeitpause. Verkürzt wurde dagegen die Angriffsdauer: die Mannschaften ihren Angriff nun bereits nach 30 Sekunden und nicht mehr nach 35 Sekunden abschließen..

Auszeiten:
Jeder Trainer darf pro Spiel zwei Auszeiten verlangen. Diese dürfen aber nur von der in Ballbesitz befindlichen Mannschaft gefordert werden. Die Dauer beträgt eine Minute.

30-Sekunden-Regel:
Innerhalb von 30 Sekunden (früher 35 Sekunden) muss die Ball führende Mannschaft einen Torwurf ausführen, ansonsten wird das Spiel von dem Ort, an dem sich der Ball bei Ablauf der 30 Sekunden befand, mit einem Freiwurf für die gegnerische Mannschaft fortgesetzt. Die 30-Sekunden-Regel beginnt auch neu an zu zählen bei der Hinausstellung eines gegnerischen Spielers.

Schiedsrichter:
Das Spiel wird von zwei, sich diagonal gegenüberstehenden Schiedsrichtern geleitet. Beide Schiedsrichter sind gleichberechtigt.

Seitenwechsel:
Nach zwei Vierteln wechseln die Mannschaften die Seiten, die Schiedsrichter wechseln nach dem 1. und dem 3. Viertel die Seiten.

Einfache Fehler:
- den Ball unter Wasser zu ziehen,
- den Gegner unterzutauchen,
- den Ball mit der Faust zu schlagen,
- den Ball (als Feldspieler) mit beiden Händen fangen bzw. werfen
- einen Gegner, der nicht den Ball hält, zu behindern,
- sich ohne Ball im 2m-Raum vor dem gegnerischen Tor aufzuhalten, es sei denn hinter der Linie des Balles (Abseits).

Diese Fehler werden mit einem Freiwurf geahndet.

Schwere Fehler (Ausschlussfehler)
- einen Gegner, der den Ball nicht hält, festzuhalten, unterzutauchen - oder zurückzuziehen,
- einen Gegner zu treten oder zu schlagen oder eine Bewegung auszuführen, die diese Absicht erkennen lässt,
- dem Gegner ins Gesicht zu spritzen,
- eine brutale Handlung gegen einen anderen Spieler oder Kampfrichter zu begehen. Dies bedeutet für die Mannschaft des Spielers Unterzahl bis zum Ende der Spielzeit.
- dem Schiedsrichter den Gehorsam zu verweigern,
- Fehler in einer Spielunterbrechung zu begehen,
- nach einer Hinausstellung falsch wieder in das Spielfeld zu kommen (z. B. die Torleine hochheben)
- einen Strafwurf zu verursachen.

Diese Fehler werden als persönliche Fehler gewertet. Jeder persönliche Fehler wird im Protokoll beim jeweiligen Spieler gekennzeichnet, drei persönliche Fehler bedeuten den Ausschluss vom weiteren Spielgeschehen. Ein Ersatzspieler kann nach Ablauf der Strafzeit für den Spieler ins Spiel eintreten.

Hierfür gibt es folgende Strafen:

Hinausstellung:
1. für 20 Sekunden, bis zum nächsten Tor oder nach Gewinn des Ballbesitzes (d. h. Kontrolle über den Ball) durch die Mannschaft des ausgeschlossenen Spielers während der tatsächlichen Spielzeit oder zu Beginn eines neuen Spielabschnittes (je nach dem, was zuerst eintritt),
2. für die ganze Spielzeit mit Ersatz (z.B. Schirri-Beleidigung).
3. für die gesamte Spielzeit (z.B. bei brutaler Handlung). Die altbekannte "Hinausstellung ohne Ersatz" wegen Brutalität zieht zwar einen sofortigen Strafwurf nach sich, dauert nun aber neben einer Sperre des Schuldigen nur noch vier Minuten effektiver Spielzeit; danach kann ein Auswechselspieler wieder in das Geschehen eingreifen.

- Der ausgeschlossene Spieler muss sich zum eigenen Wiedereintrittsraum begeben, ohne das Wasser zu verlassen, auch, wenn er für den Rest des Spiels ausgeschlossen ist. Verlässt er das Wasser, außer nach dem Wiedereintritt eines Austauschspielers, wird er für die gesamte Spielzeit mit Ersatz hinausgestellt.

oder 4m-Strafwurf:
- wenn ein Spieler der verteidigenden Mannschaft einen Fehler im 5-Meter (Straf-)Raum begeht, mit der Absicht, ein Tor zu verhindern,
- wenn der Torwart oder ein Spieler der verteidigenden Mannschaft den Ball in Bedrängnis unter Wasser zieht,
- wenn der Torwart oder ein Spieler der verteidigenden Mannschaft das Tor herunterzieht.

Die Schiedsrichter müssen das Ahnden eines Fehlers unterlassen, solange der Ball spielbar ist. (Vorteilsregel)

Die 5m-Linie:
Die bisherige Vier- und Siebenmeterlinie sind beide komplett zugunsten einen neuen Fünfmeterlinie verschwunden. Die damit verbundenen Regeln werden jetzt samt und sonders auf die neue Fünfmeterline bezogen. Somit werden Strafwürfe beim Wasserball künftig nicht mehr aus vier, sondern aus fünf Metern ausgeführt. Gleiches gilt aber auch für die direkten Freiwürfe, die nunmehr bereits jenseits von fünf Meter erfolgen können. Wird ein Spieler also hinter der 5m-Linie gefoult und erhält einen Freiwurf, kann dieser direkt zum Torgewinn genutzt werden. Allerdings muss der Freiwurf auch hinter der 5m-Linie zugesprochen sein. Der Wurf muss unverzüglich erfolgen. Es gelten die gleichen Kriterien wie bei der Ausführung eines Strafwurfs.

Schiedsrichtereinwurf:
Schiedsrichtereinwurf gibt es, wenn das Spiel wegen Verletzung (z. B. blutende Wunde) oder einem anderen unvorgesehenen Grund unterbrochen wird, oder wenn mehrere Spieler im gleichen Augenblick einen Fehler begehen, so dass der Schiedsrichter nicht unterscheiden kann, wer zuerst den Fehler verursacht hat und wenn der Ball die Decke des Bades berührt.

Eckbälle:
(Unbeabsichtigte) Eckbälle können jetzt nur noch von den Torhütern verursacht werden, bei den Verteidigern gibt es dagegen einen Torabwurf. Zum Abblocken eines Schusses darf nur noch ein Arm gehoben werden.

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