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Mit einem Sieg in die Zwangspause

26.03.2026

SV-Wasserballer gewinnen in Schermbeck / Kein Training in den Ferien

Mit einem Sieg im letzten Vorrundenspiel verteidigten die Wasserballer der SV Münster 91 den zweiten Platz in ihrer NRW-Verbandsliga-Gruppe. 17:14 setzten sie sich auswärts beim WSV Schermbeck durch. Statt Vorbereitung auf die Meisterrunde steht nun eine Zwangspause auf dem Programm. „In den Osterferien können wir nicht trainieren. Die Stadt Münster hat den Vereinssport ausgesetzt und dem öffentlichen Badebetrieb den Vorrang einräumt“, erklärt Mannschaftssprecher David Schüppler die Situation.

„So wird er schwierig, Anfang Mai in Top-Form in die Meisterrunde zu starten“, ärgert sich Trainer Christian Böttge. Freuen kann er sich immerhin über die gute Leistung seiner Mannschaft im letzten Vorrundenspiel gegen die heimstarken Schermbecker. Nach drei ausgeglichenen Vierteln zeigte sich das Team aus Münster in den letzten acht Spielminuten routiniert und nervenstark. „Wir haben da unsere Chancen konsequent genutzt“, so der Coach. Was ihm an diesem Tag besonders gefiel: Er konnte munter durchwechseln und auch Leistungsträgern Pausen geben, ohne den Spielfuss abzuwürgen.

Überragender Akteur im Wasser war Til Möller. Acht Tore gingen auf der Konto des Münsteraner Goalgetter. Je dreimal trafen Malte Wies und Antonio Tommaso Pinto, Peter Kunz (2) und Hendrik Beckmann waren die weiteren Torschützen.

Die Vorrunde in ihrer Verbandsliga-Gruppe beendete die SV Münster 91 hinter SV Lünen und vor dem Bocholter WSV auf den zweiten Platz. Münster hat ich damit für die Meisterrunde qualifiziert. Die Bilanz: sechs Siege, vier Niederlagen und ein positives Torverhältnis von plus 31.

Konzentriert: Malte Wies erzielte drei Tore.
Linkshänder Hendrik Beckmann steuerte einen Treffer zum 17:14-Sieg bei.